470er IDM 2015  

Auf Rang fünf gesegelt sind Julian und Philipp Autenrieth (Bayerischer YC) bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der 470er in Warnemünde. Sieben Wettfahrten wurden an zwei Tagen gesegelt – vorher wehte der Wind mit bis zu neun Beaufort eher die Kühe über den Deich. Nur die Kiter waren auf dem Wasser, alle anderen mussten an Land bleiben. „Da wurde schon um zehn Uhr abgesagt, obwohl wir erst um 14 Uhr Start gehabt hätten“, verdeutlicht Vorschoter Philipp die eindeutige Wetterlage.

Dafür hatte der Wind dann am dritten Tag ausgeblasen. „Bei fast null Wind sind wir vier Rennen gefahren“, schildert Philipp den Samstag. Mit den Plätzen 2-2-5-6 lagen sie auf Rang drei. „Die Ergebnisse waren okay, die Punkte ziemlich eng“, so Philipp über einen langen Segeltag. Neuneinhalb Stunden waren sie auf dem Wasser.

Von Winddrehern geprägt war der Sonntag als letzter Wettkampftag. Nach einem 50-Grad-Schwenk des Windes wurde erst einmal abgebrochen, dann ging eine Front drüber, die aber nach einer halben Stunde schon durch war, so dass erneut Startverschiebung gesetzt wurde. Über den Tag verteilt kamen dann doch weitere drei Rennen zustande. „Es lief nicht gut genug, um eine Medaille zu holen“, fasst Philipp den Tag zusammen. Mit den Plätzen 4, 3 und 7 fielen sie auf den insgesamt fünften Rang zurück, in der Herren-Wertung kamen die Autenrieths auf Rang vier – einen Platz schlechter als im vergangenen Jahr. Ihren Titel verteidigt haben Ferdi Gerz und Oli Szymanski (München/Berlin)

Nach einigen intensiven Segelwochen (World-Cup in Weymouth, EM in Aarhus und die IDM in Warnemünde) sind nun ein paar segelfreie Tage angesagt, um die zurückliegenden Regatten zu analysieren. Am kommenden Wochenende sind die beiden Augsburger zum Starthauspreis in ihrem Heimatclub, dem Bayerischen Yacht-Club, der ihre Olympia-Kampagne maßgeblich unterstützt.

14.07.2015

news

27.01.2015

World Cup Miami 2015 – Tag 2: nach vier Rennen weiter auf Rang elf

Wenngleich nicht mehr ganz so heftig wie am ersten Tag, so wehte es doch heute (Dienstag, 27. Januar 2015) bei der World-Cup-Regatta in Miami wieder mit 14 bis 18 Knoten – und abermals stark drehend – über die Bahn der 470er-Herren.

26.01.2015

World Cup Miami 2015 – Tag 1: Plätze 10 und 14, Rang elf

Der Monster-Blizzard, der New York unter Schnee vergraben soll, hat sich am ersten Tag (Montag, 26. Januar) auch beim World Cup in Miami ausgewirkt. Bei zwar angenehmen Temperaturen, aber 15 bis 20 Knoten Wind (drei bis vier Beaufort) mit extremen Drehern wurden bei den 470er-Herren zwei Wettfahrten gesegelt.